Abendworkshop

Kriegsenkel*innen & Kriegsekinder – ein interkulturelles Generationenthema

Das Seminar ist für Interkulturalist*innen, Kriegsenkel*innen und Kriegskinder

Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr

Damit werden wir uns beschäftigen

  • Wann werde ich als Interkulturalist mit dem Thema konfrontiert, wie gehe ich damit um?
  • Was verbindet und was trennt Kriegsenkel*innen & Kriegskinder? Welcher Dialog ist möglich?

    Was sind transgenerationale Traumata und welche Wirkungen haben sie noch heute?

    Was bringt mir die Reflektion meiner persönlichen Geschichte? Welche Relevanz hat dies für meine Arbeit?

Wir waren mit dem Programm schon bei SIETAR Deutschland Regionagruppentreffen in Köln und Stuttgart. Demnächst gerne auch in Deiner Stadt.
Ich will Dich für einen Abend buchen!

Feedback

Liebe Iris, vielen Dank für den gestrigen Abend. Ich bin tief berührt nach Hause gefahren. Zum einen hat mich Dein offener und selbstbewusster Umgang mit Seelenheilung und Spiritualität sehr inspiriert. (…) Deine Leichtigkeit wird mir ein guter innerer Begleiter werden. Zum anderen wurde mir die unendliche Komplexität des Themas tiefer bewusst. Es von außen in dieser Deutlichkeit und Chance zur Reflektion näher gebracht zu bekommen ist eine wunderbare Hilfe. Alles in allem war es mit Dir als Person und Persönlichkeit ein harmonischer und authentischer Abend. Vielen Dank dafür.
Andrea Abbas

Ich möchte Dir, Iris, und allen Teilnehmenden von Herzen für diesen außergewöhnlichen Abend danken. Gerne teile ich meine besonderen Eindrücke: Es ist wichtig, sich die nachhaltig belastende und Gesellschaften prägende Wirkung von Krieg über Generationen hinweg immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Sie beeinflusst Gefühle, Verhaltensweisen, Feindbilder und Beziehungsgestaltungen. Aber es ist schwer und schmerzhaft, sich dem Thema zu stellen. Ohne Möglichkeit der Bewältigung bleibt oft Verdrängung als Lösungsweg. Aber Verdrängtes wirkt im Hintergrund und kommt irgendwann – manchmal erst im Alter – wieder an die Oberfläche. Als Kriegsenkel (zu dieser Generation zähle ich mich) haben wir ganz andere Möglichkeiten der Aufarbeitung als viele Kriegskinder – und damit auch andere Verantwortungen. Wir leben in einem Land, in dem sich durch weltpolitische Geschehnisse die Kriegsgenerationen mischen. Ist dies vielleicht unsere Chance, den neuen Kriegskindern und künftigen -enkeln einen anderen Weg der Bewältigung zu ermöglichen? Und damit Beziehungen, Gesellschaft, Zukunft anders zu gestalten? Wie schön wäre es, wenn dies gelänge und wir damit der Vision und Sehnsucht nach einer Welt ohne sinnlose Kriege ein Stückchen näher kämen. Wie schön wäre es, wenn dies gelänge und wir damit der Vision und Sehnsucht nach einer Welt ohne sinnlose Kriege im achtsamen Umgang mit uns selbst und anderen ein Stückchen näher kämen.
Dr. Sabine Horst

Liebe Iris, hab nochmals ganz herzlichen Dank für den wunderbaren Workshop letzten Donnerstag in Stuttgart / SietarRegionalgruppe. Ich bin begeistert über das, und Dein weitreichendes transgenerationale Wissen, auch und gerade durch persönliche Erfahrung,  sowie Forschung/Studium. Das Wirken von Kriegstraumata, Ursachen und Folgen sowie deren Lösungsansätze. Wie heilsam diese Thematik in einer so achtsamen Gruppe anzuschauen und zu beleuchten. Dieses bewusste Ritual prägt das morphogenetische Feld, kollektiv. Und bald besuche ich den Baum unseres Abschlussrituals im Hof:-). Vielleicht auch ein neuer Start für Deine gesegnete Arbeit mit Kriegsenkel’Innen ein WEITER in Stuttgart. Fände es toll und sehr notwendig in unserer Region.
Katrin

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